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Handyvertrag mit Freiminuten – Erfahrungen, Kosten und ein Ausblick

Handyvertrag mit Freiminuten – Erfahrungen, Kosten und ein Ausblick – Vor einigen Jahren waren Handytarife mit Freiminuten noch ein echter Rennen und man bekam bei fast allen Anbieter Handys und Smartphones mit einem entsprechenden Vertrag. Jeden Monat gab es dabei ein Kontingent an Gesprächsminuten, die man kostenlos nutzen konnte. Diese waren bereits in der monatlichen Grundgebühr enthalten. Zusätzliche Kosten entstanden nur, wenn man das Kontingent ausgeschöpft hatte und weiter telefonieren wollte. Dann wurden die zusätzlichen Gesprächsminuten mit dem jeweiligen Tarif berechnet – oft lagen die Kosten pro Minute an dieser Stelle zwischen 9 und 29 Cent. Allerdings werden nicht alle Gespräche mit den Freiminuten abgegolten. Ausnahmen gibt es beispielsweise für Verbindungen ins Ausland und für Gespräche zu Sonderrufnummern. Letztere sind individuell bepreist und teilweise müssen die jeweiligen Kosten vor der Verbindung angesagt werden, bei Auslandsverbindungen gelten die jeweiligen Auslandskonditionen. Konkret könne Verbraucher Freiminuten also nur für Verbindungen zu normalen Rufnummern im deutschen Festnetz oder den Handy-Netzen einsetzen.

Mittlerweile muss man allerdings sagen, dass sich Handyverträge mit Freiminuten eher selten finden. Diese Angebote wurden stattdessen von den Verträgen mit einer Allnet Flat abgelöst. Daher muss man inzwischen schon ziemlich suchen, um noch einen passenden Handyvertrag mit dieser Systematik zu finden und bei vielen Anbietern gibt es diese Angebote gar nicht mehr oder eher nur zu schlechten Konditionen. Daher gibt es hier auch nur den Überblick über Handyvertrag und eine Allnet Flat:


Bei den originalen Handyverträgen von Telekom, Vodafone und O2 findet man mittlerweile gar keine Angebote mit Freiminuten mehr. Bei den größeren Providern wie Modeo, DeinHandy, Handyflash oder auch Sparhandy gibt es teilweise noch einige Deals mit Freiminuten, aber die wirklich guten Bundles im Fokus sind in der Regel alle mit Allnet Flat Tarifen ausgestattet.

Angebote mit Freiminuten findet man derzeit vor allem noch im Prepaid Bereich. Anbieter wie Congstar und ALDI bieten teilweise noch Freiminuten an, in einigen Bereichen wurden diese auch die Freieinheiten (können sowohl für Gespräche als auch für SMS genutzt werden) ersetzt. In vielen Fällen kann es daher sinnvoll sein, nicht direkt einen Handyvertrag samt Smartphone zu nutzen, sondern sich eine Prepaidkarte mit Freiminuten zu kaufen und dazu dann ein passendes Handy oder Smartphone bei einem freien Händler.

Die Laufzeit von Handyverträgen mit Freiminuten

Handyverträge haben in der Regel eine feste Laufzeit von 24 Monaten und eine Kündigungsfrist von 3 Monaten. Danach verlängern sich sich jeweils um weitere 12 Monate, wenn sie nicht gekündigt werden. Diese langen Laufzeiten sind notwendig, damit die Anbieter die Modelle refinanzieren können. Ein Gerät für 700 Euro (was bei den Spitzenmodellen mittlerweile durchaus normal ist) kann so auf 24 Raten finanziert werden und kostet dann nur noch etwa 30 Euro monatlich. Daher findet man bei einem Handyvertrag immer eine eher lange Laufzeit.

Das lässt sich auch bei den Angeboten mit monatlichen Freiminuten leider nicht anders gestalten und daher findet man auch bei diesen Verträgen und Tarifen immer eine lange Laufzeit von in der Regel 24 Monaten. Freiminuten-Deals unterscheiden sich also vom reinen Aufbau her nicht von anderen Handyverträgen, nur die Leistungen sind etwas anders.

Auf was sollte man bei Handyverträgen achten?

Bei der Auswahl des richtigen Handyvertrags ist es scher, sich an Tests und Bewertungen zu orientieren, da es immer wieder neue Tarife gibt und die Tests eher wenig hilfreich ausfallen. Daher ist es wichtig, den Preis im Auge zu behalten, denn dieser ist an sich das wichtigste Merkmal bei einem Vertrag. Allerdings ist dies leider nicht ganz einfach, denn oft wird der tatsächliche Preis auf verschiedene Weisen angegeben und durch Rabatte und Aktionen verändert und intransparent gemacht, so dass es für Kunden nicht immer ganz einfach ist, den genauen Preis zu ermitteln.

Bei vielen Handytarifen wird sehr gerne mit Rabatten gearbeitet. Diese gibt es entweder einmalig auf das Handy bzw. Smartphone oder für eine bestimmte Zeit als Rabatt oder Gutschrift auf den monatlichen Preis. In vielen Fällen wir dabei auch mit mehreren Rabatten gearbeitet:

  • Subvention auf den Kaufpreis des Handys
  • Subvention des Tarifanbieters auf die Grundgebühr
  • Rabatt des Vermittlers als Gutschrift

Besonders bei den länger laufenden Gutschriften sollte man genau hin schauen, wie lange der Rabatt gezahlt wird. Denn danach wird es unter Umständen teurer. So laufen die meisten Gutschriften mit der Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten aus. Danach zahlt man also den vollen Preis für den Vertrag. Es lohnt sich in solchen Fällen, rechtzeitig zu kündigen um dann erneut zu einem Angebot mit Rabatt zu greifen.

Dazu ist auch wichtig, wer den Rabatt bezahlt. Kommt dieses Geld von einem Vermittler und geht dieses Unternehmen in die Insolvenz, wird der Rabatt unter Umständen nicht mehr gezahlt. Dann muss man den teuren Tarif weiter bezahlen, bekommt aber keine Gutschriften mehr. Ein Beispiel dafür ist der Fall von Mediaspar, bei dem viele Kunden nach wie vor auf ihre Auszahlungen warten und wohl eher leer ausgehen werden. So eine Insolvenz ist natürlich eher die Ausnahme, aber man sollte in jedem Fall im Hinterkopf behalten, dass so eine Konstruktion im Handyvertrag ein Risiko darstellt.

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