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Handyvertrag mit Allnet Flat – diese Angebote gibt es auf dem Markt

Handyvertrag mit Allnet Flat – diese Angebote gibt es auf dem Markt – Handyverträge umfassen mittlerweile neben dem Handy bzw. Smartphone mittlerweile auch in den meisten Fällen eine passende Allnet Flat (inklusive Simkarte), die gleich die Nutzung der Hardware erlaubt.

In der Regel definiert sich sich eine Allnet Flat dabei über 3 Punkte:

  • kostenlose Gespräche in alle deutschen Netze und ins Festnetz
  • kostenlose Internet-Flatrate mit unterschiedlichem monatlichem Datenvolumen
  • monatlicher Pauschalpreis in dem die beiden genannten Leistungen enthalten sind.

Konkret kann man damit mit einer Allnet Flat so viel Surfen und Telefonieren, wie man möchte, ohne das Mehrkosten entstehen. Teilweise sind auch noch die SMS im monatlichen Grundpreis mit enthalten, so dass man auch SMS verschicken kann, so viel wie man möchte. Allerdings ist dies nicht bei allen Anbietern so – wer auf kostenfreie SMS wert legt, sollte daher prüfen, ob die mit in der Allnet Flat enthalten sind.

Was gehört nicht zu einer Allnet Flatrate?

Es gibt allerdings auch eine ganze Reihe von Leistungen, die nicht mit in einer Allnet Flat enthalten sind und auf diese Weise können auch bei einem solchen Handyvertrag Mehrkosten entstehen. Man sollte sich also nicht darauf verlassen, dass man mit einer Allnetflatrate in jedem Fall abgesichert ist. Eine Allnet Flat gilt nicht für:

  • Gespräche, SMS und Internet-Verbindungen ins Ausland bzw. im Ausland
  • Premium-Rufnummer wie die bekannten Voting-Dienste oder auch Sonderrufnummern. Die Allnetflat bezieht sich nur auf normale Gespräche und nicht auf diese Dienste
  • Teilweise können Mehrkosten entstehen, wenn man das monatliche Datenvolumen überschreitet und im Tarif eine sogenannte Datenautomatik aktiv ist. Dann wird automatisch und kostenpflichtig Volumen nachgebucht. In der Regel lassen sich diese Automatiken bei modernen Tarifen aber abschalten.
  • MMS fallen ebenfalls nicht unter den pauschalen Preis (falls die noch jemand verschicken sollte)

Allnet Flat findet man mittlerweile in alle Netzen und sie werden nicht nur von Telekom, Vodafone und O2 angeboten, sondern auch von vielen Discountern. Bei Drittanbietern (wie Logitel, DeinHandy, Modeo oder Handyflash) findet man oft diese Angebote. Andere Anbieter wie beispielsweise Sparhandy bieten teilweise auch eigene Allnet Flatrates an.


Auf dem Markt findet man oft auch Allnet Flatrates ohne Laufzeit bzw. mit einer monatlichen Kündigungsfrist. Diese Angebote sind dann aber in der Regel immer ohne Hardware. Wer ein Handy oder Smartphone mit zum Vertrag haben möchte, muss in fast allen Fällen auch einen langefristigen Handyvertrag abschließen, der eine Mindestlaufzeit von 2 Jahren hat und eine Kündigungsfrist von 3 Monaten. Die Laufzeit der Allnet Flat beträgt daher in solchen Fällen mindestens 2 Jahre und man kann nur in absoluten Ausnahmefällen vorher kündigen.

Neben der Vertragslaufzeit gibt es bei den Allnet Flat auf dem deutschen Markt Unterschiede besonders im Bereich der Datenflatrates. Zwar ist immer eine passende Internet-Flat enthalten, aber sowohl das Datenvolumen, der genutzte Datenstandard als auch die erreichbaren Geschwindigkeiten sind höchst unterschiedlich. So gibt es sehr schnelle Allnet Flat mit Geschwindigkeiten von bis zu 500MBit/s im maximalen Bereich, aber auch langsamere Varianten, die teilweise ohne LTE auskommen und nur 3G Geschwindigkeiten bis maximal 42,2MBit/s ermöglichen. An dieser Stelle sollte man sich vorher informieren und prüfen, welche Speed man benötigt. Generell kann man sagen: je öfter man mobil surfen will, desto eher lohnen sich LTE Allnet Flat mit hohen Geschwindigkeiten und einem guten Netz. Wer sich an dieser Stelle unsicher ist, sollte vorher einen Simkarte aus dem entsprechenden Netz mit kurzer Laufzeit testen und prüfen, ob das Netz passt. Ist das der Fall kann man auch zu einem Angebot mit längerer Laufzeit greifen ohne das es größere Überraschungen bei Netzqualität und Speed geben sollte.

Bei den Datenvolumen sind die Allnet Flat auch sehr unterschiedlich. Für wirkliche Powersurfer lohnen sich die neuen Allnet Flat mit unbegrenztem Datenvolumen. Mit diesen Tarifen kann man so viel Surfen wie man möchte und so viele Daten verbrauchen, wie man will – die Geschwindigkeit wird nicht gedrosselt und nicht eingeschränkt. Daneben gibt es aber viele weitere Angebote und die Bandbreite an zur Verfügung stehenden Datenvolumen ist groß: Von Allnet Flat mit 500MB monatlich bis hin zu 30 oder 60GB Datenvolumen ist alles zu haben und der Unterschied im Datenvolumen schlägt sich dann natürlich im auch im Preis des jeweiligen Angebotes nieder. Auch hier hilft es, vorher zu prüfen, wie viel monatliches Datenvolumen man benötigt und dann eine Flatrate sucht, die dazu passt.

Auf was sollte man bei Handyverträgen achten?

Bei der Auswahl des richtigen Handyvertrags ist es scher, sich an Tests und Bewertungen zu orientieren, da es immer wieder neue Tarife gibt und die Tests eher wenig hilfreich ausfallen. Daher ist es wichtig, den Preis im Auge zu behalten, denn dieser ist an sich das wichtigste Merkmal bei einem Vertrag. Allerdings ist dies leider nicht ganz einfach, denn oft wird der tatsächliche Preis auf verschiedene Weisen angegeben und durch Rabatte und Aktionen verändert und intransparent gemacht, so dass es für Kunden nicht immer ganz einfach ist, den genauen Preis zu ermitteln.

Bei vielen Handytarifen wird sehr gerne mit Rabatten gearbeitet. Diese gibt es entweder einmalig auf das Handy bzw. Smartphone oder für eine bestimmte Zeit als Rabatt oder Gutschrift auf den monatlichen Preis. In vielen Fällen wir dabei auch mit mehreren Rabatten gearbeitet:

  • Subvention auf den Kaufpreis des Handys
  • Subvention des Tarifanbieters auf die Grundgebühr
  • Rabatt des Vermittlers als Gutschrift

Besonders bei den länger laufenden Gutschriften sollte man genau hin schauen, wie lange der Rabatt gezahlt wird. Denn danach wird es unter Umständen teurer. So laufen die meisten Gutschriften mit der Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten aus. Danach zahlt man also den vollen Preis für den Vertrag. Es lohnt sich in solchen Fällen, rechtzeitig zu kündigen um dann erneut zu einem Angebot mit Rabatt zu greifen.

Dazu ist auch wichtig, wer den Rabatt bezahlt. Kommt dieses Geld von einem Vermittler und geht dieses Unternehmen in die Insolvenz, wird der Rabatt unter Umständen nicht mehr gezahlt. Dann muss man den teuren Tarif weiter bezahlen, bekommt aber keine Gutschriften mehr. Ein Beispiel dafür ist der Fall von Mediaspar, bei dem viele Kunden nach wie vor auf ihre Auszahlungen warten und wohl eher leer ausgehen werden. So eine Insolvenz ist natürlich eher die Ausnahme, aber man sollte in jedem Fall im Hinterkopf behalten, dass so eine Konstruktion im Handyvertrag ein Risiko darstellt.

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