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Handyvertrag wechseln – was man beachten sollte

 

Handyvertrag wechseln – was man beachten sollte – Es sind wieder 2 Jahre rum und die Mindestvertragszeitlauf für den Mobilfunkvertrag läuft aus. An dieser Stelle sollte man nicht überhastet den nächstbesten Vertrag wählen, sondern vielleicht einmal schauen, was sich in 2 Jahren alles auf dem Markt getan hat. Denn neuere Tarife bieten oft mehr Datenvolumen zu einem geringeren Preis, oder mit umfangreichen Inklusivleistungen.

Das ist aber nicht immer der Fall. Nicht unter allen Umständen ist ein neuer Tarif auch die bessere Wahl, denn oft gibt es auch kritische neue Features wie beispielsweise die sogenannte Datenautomatik. Diese findet sich derzeit in vielen Handyverträge und sie verursacht Mehrkosten, wenn man das monatliche Inklusiv-Volumen überschreitet. Das ist bei älteren Tarifen oft nicht der Fall und daher sollte man sich gut überlegen ob man so einen Alt-Vertrag gegen eine neue Variante mit Automatik eintauscht.

technology-791332_640Relevante Punkte

Läuft der eigene Vertrag aus, sollte man nicht einfach wieder entsprechend der Gewohnheit beim gängigen Anbieter bleiben, sondern vorerst prüfen, ob es auf dem Markt nicht bessere Angebote gibt. Oft bieten Discountanbieter ähnliche Leistungen, wie große Mobilfunkunternehmen, nur zu wesentlich günstigeren Konditionen. Entscheidet man sich für einen Wechsel des Anbieters gibt es einige wichtige Punkte die man beachten sollte.

  • Mobilfunknetz
  • Mobiles Internet
  • Mobiltelefon bei Vertragsabschluss
  • Rufnummer

Das richtige Mobilfunknetz

Hatte man in der Vergangenheit Probleme mit der Verbindung, etwa bei der Sprachqualität, oder musste man Verbindungsabbrüche in Kauf nehmen sollte man darüber nachdenken, das Mobilfunknetz zu wechseln. Wichtig hierbei ist, das Netz dem eigenen Standort anzupassen, denn je nach Region treiben die Mobilfunkanbieter den Ausbau unterschiedlich stark voran. Je nachdem wo man sich befindet können sich dementsprechend extreme Leistungsunterschiede bezüglich der verschiedenen Netze ergeben.

Auch LTE ist hier ein wichtiger Faktor: bietet der neue Handyvertrag vor Ort bereits LTE an und wie schnell kann man damit dann surfen? Bei vielen Discountern wie Otelo oder Congstar ist LTE noch nicht mit enthalten. Wer von einem älteren Netzbetreiber-Tarif auf einen Discounter wechselt, verzichtet damit oft auch auf LTE bei der mobilen Datenübertragung. Das bedeutet in der Praxis oft, dass die Geschwindigkeit im mobilen Internet deutlich abnimmt.

Etwas komplex ist die Lage bei Eplus. Durch die Fusion mit O2 wird das Eplus Netz derzeit nach und nach in das O2 Netz integriert. Es dürfte also nur noch eine Frage der Zeit sein, bis es keine Eplus Handytarife mehr auf dem Markt gibt und diese Angebote reine O2 Angebot sein werden. Es ist daher nur schwer abzuschätzen, wie sich die Netzqualität bei Eplus zukünftig entwickeln wird – wahrscheinlich wird man aber als Kunden mit einem Eplus Handyvertrag in wenigen Monaten komplett auf die O2 Netzabdeckung zurück greifen könnten. In Teilen ist das jetzt bereits so. O2 schreibt dazu:

Mit National Roaming ist die Freischaltung aller Kunden aus dem Eplus
Netz für die O2 UMTS-Netzversorgung gemeint. Immer dann, wenn Sie im Heimnetz
nur eine GSM (2G)-Versorgung haben und über das andere Netz eine UMTS-Versorgung
verfügbar ist, wählt sich Ihr Endgerät automatisch in das andere UMTS-Netz ein.

Das gilt für das Netzerlebnis im Freien genauso wie in Gebäuden. Somit surfen Sie in diesen Gebieten bis zu 178-mal
schneller als vorher – ganz ohne Zusatzkosten.

Früher oder später wird es aber wahrscheinlich nur noch ein Eplus/O2 Netz geben.

iphone-933205_640Mobiles Internet, schneller und mehr Volumen

Die Nutzung von Smartphones verschiebt sich in den letzten Jahren immer weiter in Richtung Internet. Mobilfunktarife drängen somit ebenfalls stärker in diese Richtung. So erhöhen sich vor allem die Datenvolumina in den Verträgen, aber auch die Geschwindigkeit mit der man surfen kann. Dementsprechend sollte man prüfen, ob man für weniger Geld mehr Datenvolumen, als im bisherigen Vertrag erreichen kann.

So sind mittlerweile die bekannten Allnet Flat mit 500MB zwar noch oft erhältlich, viele Kunden setzen aber eher auf Tarife mit 1GB Datenvolumen, weil auch der Verbrauch beim Surfen gewachsen ist.

In neueren Tarifen hat man als Kunden dazu oft die Möglichkeit, Datenvolumen nachzubuchen. Ist die Drosselngrenze im Monat erreicht kann man so auf Wunsch (und natürlich gegen entsprechende Gebühren) neues Datenvolumen mit voller Geschwindigkeit bekommen. Bei Congstar heißt diese Option beispielsweise Speed-On. Das Unternehmen schreibt dazu in den FAQ:

Wenn du dein im Tarif enthaltendes Highspeed-Datenvolumen verbraucht hast, wirst du per SMS darüber informiert, dass die Surfgeschwindigkeit reduziert wird. Auf Wunsch kannst du schnell und einfach zusätzliches Highspeed-Datenvolumen für den aktuellen 30-Tage-Abrechnungszeitraum buchen. Entweder über den in der SMS enthaltenen Link oder via SMS mit dem Stichwort „Speed“ an die 7277.

Ähnliche Varianten findet man auch bei den Handyverträgen anderer Anbieter und das monatliche Datenvolumen kann so passend aufgestockt werden. Allerdings ist diese Variante in fast allen Fällen teurer, als wenn man gleich zu einer größeren Flatrate greifen würde. Daher sollte man prüfen, ob sich nicht ein Upgrade der Flatrate lohnt, wenn man das Nachbuchen von Datenvolumen ohnehin häufiger nutzt.

Moderne Handys mit Vertrag

Als Neukunde erhält man bei den meisten Anbietern nicht nur einen Rabatt auf den Tarif, sondern meist auch auf ein Smartphone, welches man optional für einen Aufpreis zum Vertrag dazu erhält. Vom Einsteigerhandy bis zum High-End Gerät kann man hier frei wählen, muss aber dementsprechend auch mehr zahlen. Allerdings sollte man nicht das erst beste Angebot wählen, sondern vorher genau durchrechnen ob ein separater Kauf von Smartphone und Vertrag bei jeweils anderen Anbietern günstiger ist. Discountanbieter bieten hier oft unschlagbare Kostenvorteile, die einen solchen separaten Kauf lohnenswert machen.

Verdeckte Kosten beachten

Neben den bereits aufgeführt Punkten sollte man bei einem Wechsel des Handyvertrages auch Kosten beachten, die meisten nicht so direkt im Fokus stehen:

  • Aktivierungsgebühr
  • Gebühr für die Mitnahme der alten Rufnummer

Die Aktivierungsgebühr wird bei fast allen Anbieter berechnet und kann teilweise eine Monatsgebühr oder sogar mehr betragen. Viele Anbieter berechnen hier beim Start ca 30 bis 40 Euro als einmalige Kosten. Man sollte daher darauf achten, wie hoch diese Gebühr im neuen Tarif ist und ob es eventuell Möglichkeiten gibt, diese Gebühr zurück zu bekommen.

Die Gebühr für die Mitnahme der alten Rufnummer wird nicht vom neuen Anbieter kassiert sondern diese berechnet der alte Anbieter für die Freigabe der Rufnummer. Sie wird nur berechnet, wenn man die eigene Rufnummer mitnehmen will. Die Kosten liegen hier in der Regel von 25 bis 30 Euro.

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