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Günstige und billige Handyverträge im Vergleich

Günstige und billige Handyverträge im Vergleich – Für die meisten Kunden stellt sich alle zwei Jahre wieder die Frage ob man mit dem bisherigen Handyvertrag zufrieden ist oder ob es vielleicht zu einem neuen Handy auch einen günstigere Vertrag gibt. leider lässt sich diese Frage kaum pauschal beantworten. Dazu gibt es einfach zu viele Anbieter für Handyverträge und zu viele verschiedenen Tarife auf dem Markt. Egal ob man größere Anbieter wie Sparhandy oder  Preis24 nutzt oder aber auf kleinere Provider wie mobile4you oder Logitel setzt: in der Regel gibt es zu jedem Modell gleich ein ganze Auswahl an Tarifen dazu. Der Vergleich dieser unterschiedlichen Tarife und Verträge ist nicht einfach. Man sollte daher in jedem Fall die unterschiedlichen Angebote und Verträge prüfen – nur dann kann man sich sicher sein, nicht zu viel zu bezahlen und einen günstigen Handyvertrag zu bekommen.

Günstige und billige Handyverträge im Vergleich

Neben dem angezeigten monatliche Preis und dem Kaufpreis sollte man aber auch noch einige weitere Punkte beachten, die sich durchaus wesentlich auf die Gesamtkosten des jeweiligen Handyvertrags auswirken können. So ist es beispielsweise durchaus entscheidend, wie lange Rabatte gezahlt werden. Enden sie bereits nach wenigen Monaten, ist der Tarif bzw. Vertrag vielleicht nicht so günstig, wie es im ersten Monat erscheint.

Vor allem bei neuen Handys, die noch nicht sehr lange auf dem Markt sind, sollte man auch auf die Lieferzeit schauen. Ob ist diese deutlich länger als bei den Netzbetreibern. Eventuell bekommt man also bei einem billigen Handyvertrag das Smartphone günstiger – muss dafür aber unter Umständen länger darauf warten. Die Anbieter sind in jedem Fall verpflichtet, Angaben zu den Lieferzeiten zu machen. Sind diese nicht zufriedenstellend, sollte man im Support nachfagen, welcher Zeitraum bis zur Lieferung der Modelle zu erwarten ist.

Welche festen monatlichen Kosten fallen an?

In vielen Tarifen sind neben der Grundgebühr auch andere Kosten und Gebühren enthalten, die monatlich zu zahlen sind. Viele dieser Kostenf allen dabei pauschal an und müssen daher auch gezahlt werden, wenn man die Karte gar nicht nutzt.

  • Grundgebühr für den Tarif: Der monatliche Pauschalpreis für den Tarif, der in der Regel mittlerweile bereits einige Leistungen (Flatrates, Freiminuten usw.) enthält. Diese Grundgebühr fällt monatlich an, so lange der Tarif läuft und wird auch berechnet, wenn man die Leistungen nicht nutzt.
  • Grundgebühr für das Handy: Viele Anbieter erhöhen die monatliche Grundgebühr, wenn ein Handy oder Smartphohe mit gebucht wird. Dann steigt die monatliche Grundgebühr um 5 bis 10 Euro (je nachdem wie teuer das Handy ist). Diese Grundgebühr fällt monatlich an, so lange der Tarif läuft und wird auch berechnet, wenn man die Leistungen nicht nutzt.
  • Mindestumsatz: Der Mindestumsatz wird monatlich immer berechnet, ist aber nur dann relevant, wenn man mit der Nutzung unter dem Mindestumsatz bleibt. Mittlerweile gibt es kaum noch Tarife, die einen Mindestumsatz nutzen. Das heißt aber nicht, dass nicht auch wieder ein Mindestumsatz im Vertrag auftauchen kann.
  • Datenautomatik: Bei einigen neueren Tarifen wird automatisch Datenvolumen nachgebucht, wenn das monatliche Inklusiv-Volumen aufgebraucht ist. Diesen Mechanismus nennt man Datenautomatik und darüber entstehen unter Umständen zusätzliche Kosten. Diese fallen aber nur an, wenn der Tarif auch genutzt wird. Ohne Datenverbrauch wird auch die Datenautomatik nicht aktiv.

Neben diesen Kosten können noch weitere monatliche Kosten entstehen, wenn Zusatzoptionen zum Tarif gebucht werden. Das können direkt Tarifoptionen (Flatrates, Minutenpakete usw.) sein, aber auch Angebote von Dritten. So werden oft „Sicherheitspakete“ oder Online-Speicher (Cloud) mit zum Tarif angeboten. Auf solche zusätzlichen Dienste sollte man bei der Auswahl achten und sie abwählen, wenn man sie gar nicht benötigt.

Handyvertrag bei Drittanbieter oder lieber beim originalen Netzbetreiber?

Viele Handyverträge gibt es nicht nur direkt als originalen Tarif bei einem Anbieter, sondern sie werden auch mit unterschiedlichen Konditionen bei Drittanbieter und Discountern mit angeboten. Man bekommt die orignalen Tarifen also nicht nur direkt bei Telekom, Vodafone oder O2, sondern auch bei den Discountern. Oft sind diese Angebote dann sogar günstiger – entweder ist die Hardware preiswerter oder es gibt einen Rabatt auf die monatliche Grundgebühr. Man sollte aber genau hinschauen, was man bekommt, denn teilweise haben die Discounter unterschiedlichen Leistungen. So gibt es beispielsweise bei Congstar und Klarmobil mittlerweile LTE, so schnell wie die Telekom Tarife sind diese Angebote aber trotzdem nicht.

Prinzipiell gesehen sollte man genau hin schauen, was genau man für Angebote bei Discounter bekommt. Teilweise werden auch ältere Tarifgenerationen angeboten. Dann sind dort eventuell nicht alle Leistungen enthalten, die man bei aktuellen Tarifen bekommen würde und das Angebot ist dann gar nicht so günstig wie man eventuell denkt. Gerade im Bereich des Datenübertragung gibt es oft Unterschiede: teilweise können ältere Tarife kein LTE nutzen oder wenn, dann sind die Geschwindigkeiten relativ klein. Man sollte also genau hin schauen.

Dazu schließt man bei Discountern in der Regel zwei Verträge ab: einen über das Handy und dessen Lieferung und einen Tarifvertrag direkt beim Anbieter dieses Tarifes. Das ist nicht immer ein Nachteil, kann aber zu Problemen führen, wenn es Schwierigkeiten mit einem Vertrag gibt. Insgesamt gesehen sind die Angebote bei Drittanbietern oft komplexer und damit schwerer zu überschauen. Teilweise sieht man leider auch nicht alle Tarifbestandteile auf den ersten Blick – es kann also im Zweifel passieren, dass später noch Kosten entstehen, die man bei Vertragsabschluss so gar nicht mit auf dem Schirm hatte.

Dazu kann es im schlimmsten Fall dazu kommen, dass der Vermittler insolvent wird. Das passiert zwar nicht sehr häufig, kommt aber dennoch vor (wie beispielsweise der Fall von Mediaspar gezeigt hat). In solcen Fällen läuft der Handyvertrag mit dem Netzbetreiber aber weiter – eventuelle Rabatte und Sonderleistungen, die der Vermittler versprochen hat, werden aber nicht mehr gezahlt. So hat man durch die Insolvenz auf einmal einen sehr teueren Handyvertrag und kaum Aussicht, an den Kosten vor Ablauf der Mindestvertragslaufzeit etwas zu ändern. Diese Fälle kommen wie bereits geschrieben nicht sehr häufig vor – man sollte sich dieses Risikos aber bewußt sein.

Ein letzter Punkt: Häufig findet man bei den Verträgen auch Sonderaktionen mit eingepreist, die gar nicht direkt vom dem Unternehmen kommen, sondern vom Handyhersteller selbst. Samsung beispielswese bietet oft CashBack Aktionen, bei denen man für ein neues Gerät eine Erstattung bekommt, egal wo man es erwirbt. Diese Sonderaktion würde man also überall bekommen und nicht nur bei diesem speziellen Anbieter. Daher sollte man prüfen ob einige der Deals, die angeboten werden nicht auch für andere Anbieter gelten und dort die Preise nochmal günstiger machen.

Video: Handyverträge im Test – Beratung oft Mangelhaft

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